|
Die Mädchen sind in Altersgruppen nach Jahrgängen in
den Zimmern, im Alltag und im Freizeitangebot eingeteilt, sie wohnen
in 5- bis 2-Bett-Zimmern, in der Oberstufe auch in Einzelzimmern.
Betreut werden sie in der Regel von zwei Erzieherinnen, die sich
die Gruppe in Fragen der Hausaufgabenbetreuung, der Lehrer- und
Elternkontakte und der Finanzen aufteilen. Diese Kolleginnen arbeiten
im Wechseldienst und wechseln sich auch an den Wochenenden ab.
Es sind aber alle Erzieherinnen für alle Mädchen verantwortlich.
Ein typischer Schultag beginnt um 6.45 Uhr mit dem Wecken. Um 7.30
Uhr ist Frühstück, um 8.00 Uhr beginnt die Schule. Die
jüngeren Mädchen haben fünf, die älteren in
der Regel sechs Stunden. Nachmittagsunterricht kommt in den oberen
Klassen vor, ist aber wegen des Unterrichts am Samstag nicht sehr
häufig. Nach der Schule gibt es Mittagessen. Danach ist Freizeit
angesagt. Bis 15.00 Uhr finden aber auch Instrumentalunterrichte
oder Nachhilfen statt. Die jüngeren Mädchen verbringen
möglichst viel Zeit draußen. Um 15.00 Uhr gibt es eine
Kaffeepause. Von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr macht das ganze Internat
Hausaufgaben und lernt. Weil alle diese zwei Stunden still sitzen,
fällt es allen leichter, sorgfältig und gründlich
zu arbeiten. Um 18.00 Uhr gibt es Abendbrot, danach beginnen verschiedene
Sport-AGs. Je nach Alter geht es zwischen 20.30 Uhr und 22.30 Uhr
ins Bett, bzw. aufs Zimmer.
Die gemeinsam eingehaltenen Arbeits- und Lernzeiten und die Aktivitäten
zur Erholung ermöglichen einen lebendigen Kontakt in der Gruppe
und schaffen eine familiäre Atmosphäre. Innerhalb der
gegebenen Regeln und Vorschriften kann sich jede Einzelne frei
entfalten, ihre Begabungen pflegen, ihren Hobbys nachgehen und
Neues aufgreifen, um sich so zu einer selbständigen Persönlichkeit
zu entwickeln. Wir erwarten von allen Schülerinnen, dass sie
je eine musische und eine sportliche AG wählen. Hier kommt
man altersübergreifend zusammen und lernt, verschiedene Begabungen
auszubilden.
Die Mädchen übernehmen auch die notwendigen Dienste für
die Gemeinschaft, z.B. den Tischdienst, und lernen so, dass jede
ihren Teil beitragen muss zu einem geregelten Tagesablauf.
In Wald gibt es nur alle drei bis vier Wochen ein „Heimfahrtwochenende“,
sonst ist am Samstag Unterricht und es gibt vielfältige Angebote
für die Wochenenden hier im Haus oder von hier aus organisiert
und betreut: Fahrten, Ausflüge oder kulturelle Unternehmungen.
Eine Krankenschwester betreut in zwei Krankenzimmern die erkrankten
Schülerinnen. Unser Hausarzt ist jederzeit für uns da
und zur Not haben wir einen guten Kontakt zum Krankenhaus in Pfullendorf.
Fahrten zu den verschiedensten Fachärzten wie Kieferorthopäde
oder Hautarzt werden von uns organisiert.
|