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15.12.2017

Das Beste anstreben!

Urwälderin Simone Barth-Auster in Wald

Im Rahmen der Reihe „Über uns, Gott und die Welt" hatte Dorothea Mangold die ehemalige Schülerin Simone Barth aus Owingen-Billafingen eingeladen, die seit 14 Jahren in Los Angeles in einem renommierten Architekturbüro arbeitet.

Fast auf direktem Weg hat sich das Abi-Motto des Jahrgangs 1996 Holy Wood für Simone Barth-Auster in Hollywood verwandelt. Sie ist zwar nicht beim Film gelandet, lebt aber seit fast 15 Jahren in Los Angeles und arbeitet dort in einem großen internationalen Architekturbüro. Zwischenzeitlich ist sie als Senior Associate bei Moore Ruble Yudell vor allem für große Projekte im Rahmen des Städtebaus und der Campusplanung verantwortlich. Daneben unterrichtet sie auch Architektur und Design und sucht immer wieder Anregungen in anderen Kulturkreisen. So hat sie die Architektur in Australien (im Rahmen einer Master Class) oder Designschulen in Neuseeland und China besonders inspiriert.

Dabei sollte Sie eigentlich – nach der Gesellenprüfung in Wald und dem Abschluss des Architekturstudiums in Stuttgart – die elterliche Schreinerei in Billafingen übernehmen. Ein Praktikum während des Studiums hat sie nach Los Angeles geführt, und diese Metropole hat sie nicht mehr losgelassen. Ganz zufällig geschah das allerdings nicht, denn damals war für Architekten in Deutschland kein karriereförderliches Umfeld, die Baubranche steckte in der Rezession. Für Simone Barth-Auster war klar: „Du musst zu einem großen Büro, wenn du als Architektin etwas werden willst". Und das hat sie dann auch Ihren jungen Zuhörerinnen ans Herz gelegt: „Strebt immer das Beste an und schaut, dass ihr dafür gute Mentoren und Unterstützer findet. In Wald werden Euch die Grundlagen vermittelt. Insbesondere die Wertebildung, die ihr hier erhaltet, ist ein unschätzbares Gut, aber damit müsst ihr hinaus in die Welt."

In der sich an den Vortrag anschließenden lebhaften Diskussion stellte eine Schülerin auch die Frage, ob es für Frau Barth als Frau im internationalen Architekturmilieu schwerer als für Männer gewesen sei. Ihre Antwort:

YOU HAVE TO WORK HARDER
AND YOU HAVE TO BE SMARTER
THAN EVERYONE ELSE!

Dorothea Mangold

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